Freitag, 17. November 2017
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Windows: Nach 8 kommt 8.1 und jetzt die 10

Eine Plattform für alle Gerätetypen – vom Desktop bis hin zu Smartphones – das hat Microsoft mit der nächsten Windows-Version vor. Mit Windows 10, so die offizielle Bezeichnung der bislang als Windows Threshold bezeichneten Version, wird vor allem die Vereinheitlichung der „alten“ Windows-Oberfläche (wie bei Windows 7) mit dem Kachel-basierten Interface angestrebt. So soll für Maus-basierte Systeme und dem Touch-Betrieb eine Plattform zur Verfügung stellen. Zusätzlich interessant: Auch Windows RT soll in Windows 10 „aufgehen“ – wie das technisch gelingt ist allerdings noch nicht publiziert worden.

 

 

Bild 1. QuelleTrent/WIP
Bild 2. QuelleTrent/WIP
Bild 3. QuelleTrent/WIP
Bild 4. QuelleTrent/WIP
Bild 5. QuelleTrent/WIP

Bei der gestrigen Vorstellung von Windows 10 in San Francisco hat Microsoft in erster Linie Verbesserungen von bisherigen Funktionen demonstriert. Auf der Preview-Site zu Windows 10 können sich Interessierte eine derartige Version (sie ist noch nicht so stabil wie eine Produktivversion) herunterladen und zu Testzwecken installieren.

Danach wird man einen Startbildschirm sehen wie ihn Bild 1 zeigt: Das konventionelle Startmenü wird mit Kacheln angereichert – somit gelingt eine Verschmelzung der beiden Welten.

Die Fenster für die einzelnen Applikationen – das können traditionelle Anwendungen oder moderne Apps sein – lassen sich in komplett anpassbaren Formaten betreiben (siehe Bild 2).

Je nach Bildschirmgröße und Auflösung des Anzeigemediums war man früher beschränkt was die Anzahl der gleichzeitig darstellbaren Apps auf dem Bildschirm angeht. Bei Windows 10 können nun mehr Apps (bis zu vier) gleichzeitig „gesnappt“ werden (siehe Bild 3).

Der Task View Button bekommt eine eigene App. Jeder, der Windows seit längeren benutzt, kennt die Tastenkombination Strg-Tab (Ctrl-Tab). Mit ihr kann der Anwender recht schnell zwischen laufenden Applikationen umschalten. Bei Windows 10 kommt nun ein „Task View Button“ ins Spiel, der diese Funktionalität nun sowohl für Maus-basierte, als auch für Touch-basierte Interfaces bereitstellt (siehe Bild 4).

Zudem ist noch das Darstellen von mehreren oder virtuellen Desktops möglich. Diese Desktops können direkt nebeneinander (siehe Bild 5) angezeigt werden. Damit lassen sich Aufgaben oder Apps nach Projekten oder Funktionen organisieren. Das entspricht eines bislang als Utility von Sysinternals angebotenen Features, das verbessert und in Windows 10 integriert worden ist.

Beim File Explorer von Windows hat es weitere Verbesserungen gegeben, zudem wurde mit Continuum! eine neue Technologie eingesetzt. Sie erkennt Benutzeraktionen automatisch und reagiert darauf. Angenommen ein Anwender verwendet ein Surface-Tablet mit angebrachter Tastatur und geht dann in den „Tablet-Modus“ über (wenn er die Tastatur abnimmt), dann wird das Benutzer-Interface automatisch umgestellt.

Mehr Details finden sich beim Ausprobieren der Preview-Version, die allerdings beim Schreiben dieses Beitrags noch nicht online war.

Sie soll am 1. Oktober 2014 (US-Zeitzone!) online gehen: http://preview.windows.com

Rod Trent/rhh

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