Freitag, 17. November 2017
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Vernetzte Realität erhöht Produktivität der Unternehmen

Aus AI und IoT wird IQT: Die Vision eines unabhängigen Ökosystems aus Sensoren, Kameras, IoT-Geräten und künstlicher Intelligenz ist Dell ein Ein-Milliarden-Dollar-Investment wert.

„IoT – das ist doch das Ding mit den Stromzählern, Kaffeemaschinen und den Temperaturfühlern, oder?“ Derartige Fragen stellten manche IT-Mitarbeitern noch vor einigen Jahren. Damals wurde das Thema zwar als „Top-Trend“ eingestuft, aber die realen Anwendungen in den Unternehmen und der Industrie blieb „IoT (Internet of Things)“ zunächst noch schuldig. Inzwischen kommen viele reale Anwendungsmöglichkeiten bei den Firmen in Betracht, unter anderen setzen (kleinere) Startups und etablierte (große) Unternehmen größere Mengen an IoT-Geräten ein. Die anfallende Datenflut wird dabei zunehmend zum Problem. Dell stellt mit „IQT“ eine passende Lösungsstrategie vor – die Kombination aus IoT und AI (Artificial Intelligence).

Viele Firmen aus unterschiedlichen Bereichen (etwa Food-Fabriken, Maschinenbauer, Produktionsstätten für autonome Fahrzeuge und Roboter)setzen bereits eine große Menge an Sensoren, Temperaturfühlern und Kamerasystemen ein. Das ist nützlich um während der Produktion bei Problemen einschreiten zu können, um die Endkontrolle der Produkte zu vereinfachen, und eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. Problematisch werden dabei zum einen die immer steigende Datenmenge, sowie die zeitnahe Analyse dieser „Informatiosflut“. Müssen diese Daten doch gespeichert, gefiltert, analysiert und archiviert werden.

Das Problem wird sich weiter ausweiten, denn prinzipiell werden in (naher) Zukunft beinahe alle kleineren und größeren Geräte über entsprechende Netzwerkschnittstellen verfügen. Hier sollten etwa die bereits angesprochenen Kaffeemaschinen, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, oder auch Kameras (sowohl festinstalliert als auch mobile Systeme in Fahrzeugen), tragbare Systeme („Wearables“), Chips zur Identifikation von Personen und Gegenständen (etwa RFID) oder Systeme zur Spracherkennung erwähnt werden.

Dabei erstrecken sich die Anwendungsmöglichkeiten der IoT-Geräte über die typischen Consumer-Themen bis hin zu den großen Unternehmen. Um die bereits angesprochene Datenflut zu sortieren, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen und diese in Echtzeit zu analysieren können unterschiedliche Ansätze gewählt werden:

  • Daten werden lokal „verarbeitet“ – sprich direkt in den IoT-Geräten,
  • die Daten werden direkt (per Internet oder lokaler Netzwerkverbindung) an ein Rechenzentrum – beispielsweise in der Cloud – gesendet, und dort analysiert,
  • oder eine Mischung aus beiden Versionen, sprich bestimmte Daten mit hoher Priorität analysiert das IoT-System selbst, während Informationen mit geringer Wichtigkeit per Netzwerk an ein entsprechendes IT-System zur Analyse weitergeleitet wird (beispielsweise an Cloud-Services).

Auf den IQT Days in New York stellte Dell die aktuelle Strategie für den Bereich „IoT“ vor, hier sind unter anderem folgende Detailinformationen relevant: Dell Technologies wird in den kommenden drei Jahren über 1 Milliarde US-Dollar im IoT-Bereich investieren (verteilt auf drei Jahre), zudem soll das Modell eines „Distributed Core“ die Basis für die (Echtzeit-) Datenverarbeitung eingesetzt werden, um kritische Informationen (etwa bei vollautomatischen und selbstfahrenden Autos) beinahe in Echtzeit zu verarbeiten. Die Verzahnung von IoT-Geräten und selbstlernender Software (AI, Artificial Intelligence) soll weiter vorangebracht werden und die Zusammenarbeit mit Hardwarehersteller (etwa für Sensoren), Software-Firmen und Serviceanbieter –etwa mit Partnerschaften und (IoT-Versuchslaboren) unter der Schirmherrschaft von Dell Technologies liegt dabei im Fokus. Michael Dell dazu in der Keynote am 10. Oktober 2017 in New York:

„The true potential of the Internet of Things and AI can be unlocked when they come togehter as one complete, idenpendent ecosystem.“

Dabei wird es immer wichtiger, die anfallende (und immens steigende) Informationsmenge zunächst zu filtern, und dann die Datenpakete entweder auf den Systemen selbst, oder in entsprechenden (Cloud-Rechenzentren) zu verarbeiten, sagte Dave Casper (CTO & VP, Sales Engineering) von „Moogsoft Inc.“ sinngemäß auf Nachfrage von NT4ADMINS. Weiterhin führte er aus:

Denn ansonsten geraten die Systeme bei den aktuell zur Verfügung stehenden Netzwerk- und Compute-Ressourcen leicht an ihre Grenzen."

Tom Sweets (Chief Financial Officer bei Dell) bestätigte die Einschätzung im Interview mit NT4ADMINS:

„I think ther is no other company – at least from our perspective – that is well situated as Dell Technologies to covert he capabilitiy needed for an effektive IoT Solution. Think about Dell Technologies family, there is Edge device, Core (which ist he distributed compute plattform) and Cloud.“

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