Sonntag, 27. Mai 2018
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Neueste Technologie für Administratoren

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IT-Profi der Zukunft

Patrick Hubbard, Solarwinds Quelle. Solarwinds

IT beeinflusst nicht nur die Produktivität bei der Arbeit, auch das Freizeitverhalten ist immer stärker davon betroffen. All die unterschiedlichen Geräte lassen sich nur dann optimal nutzen, wenn wir für neue Tools und Techniken aufgeschlossen sind. Dies gilt ganz besonders für die Automatisierung und Konsolidierung, die wir meistern müssen, damit die Geräte für uns arbeiten und nicht umgekehrt.

Patrick Hubbard, Head Geek bei Solarwinds, zeigt in einem Blog-Beitrag was IT-Profis "zukunftsfähig" macht.

 

Sie sind der IT-Profi der Zukunft?

Ein wesentlicher Aspekt im Zusammenhang mit dem „IT-Profi der Zukunft“ betrifft das Problem der Allgegenwärtigkeit: Technologie ist heute so verfügbar wie nie – Geräte, die locker auf eine Handfläche passen, bewältigen eine unglaubliche Rechenleistung, die weit über dem liegt, was noch vor zehn Jahren für möglich erachtet wurde. Dazu kommt noch, dass diese Geräte mit einer Vielzahl anderer Ressourcen vernetzt sind: mit Cloud-basierten Diensten, Onlineshops und anderen Geräten, wie zum Beispiel Druckern.

Sowohl die Anzahl als auch die Vielfalt dieser Geräte nimmt immer weiter zu. So gibt es bereits seit einiger Zeit Geräte wie smarte Uhren oder Brillen, die im wahrsten Wortsinn „tragbar“ sind. Dieses „Internet der Dinge“ entwickelt sich zu einer ganz neuen Generation von Objekten – von Autos über Kühlschränke bis zu Ihrem Schreibtisch im Büro. Damit sie korrekt funktionieren, sind sie auf den Zugang zum Internet oder zu lokalen Netzwerken angewiesen. Da überrascht es kaum, dass es in einige Länder inzwischen mehr mobile Breitbandverträge als Einwohner gibt.

Als Folge dieser Entwicklung müssen wir Bandbreitenkosten überwachen, den Überblick über Kennwörter behalten und den Zugriff auf Ressourcen steuern, um Eindringlinge auszusperren. Mit solchen Aufgaben beschäftigen sich sonst eher die IT-Profis am Arbeitsplatz. Diese zusätzlichen Verantwortlichkeiten können dazu führen, dass wir weniger produktiv und zufrieden sind, als wir es ohne unsere Geräte wären.

Die „dunkle Kunst“ der Automatisierung

IT-Profis erledigen die alltäglichen Wartungsarbeiten selten per Hand – es ist viel effizienter, Geräte- und Netzwerkverwaltungsaufgaben zu automatisieren. Ein Blick auf die Funktionen von Produkten für Profis kann sich also durchaus lohnen, um sich für Ihre eigenen Automatisierungsroutinen inspirieren zu lassen. Ein naheliegendes Beispiel ist Sicherheitssoftware: Wenn Sie auf Ihrem Computer eine Firewall installiert haben, dann ist der erste Schritt zur Automatisierung bereits getan.

Bei der Einrichtung Ihres Netzwerks sollten Sie Einstellungen, Produkte und Anwendungen wählen, die (zum Beispiel) automatisch Updates ausführen oder Sie benachrichtigen, wenn der Bandbreitenverbrauch einen bestimmten Wert erreicht.

Konsolidieren der Verbindungen

Wenn Sie ähnliche Objekte in Gruppen zusammenfassen, ist der Zeitaufwand für die Verwaltung geringer. Diese Konsolidierung hilft dabei, den Überblick über bestimmte Datentypen – zum Beispiel Finanzdaten, medizinische und andere wichtige, vertrauliche Informationen – zu behalten und sicher zu speichern. Dabei sollten Sie in Betracht ziehen, Informationen mithilfe von „Vault Software“ auf Ihrem PC zu sichern (dabei werden die Daten verschlüsselt und nicht autorisierte Übertragungen verhindert). Außerdem sollten Sie sich zweimal überlegen, ob Sie diese Daten auf Ihr Mobilgerät übertragen – lohnt es sich wirklich, das Risiko einzugehen, nur weil es so bequem ist?

Die Konsolidierung von Aufgaben, die dieselben Aktionen oder Gedankengänge erfordern, ist ökonomisch und macht Ihre Geräte produktiver. Wenn Sie zum Beispiel einen bestimmten Tag im Monat für die Ausführung aller Anwendungs- und Geräte-Updates reservieren, brauchen Sie dafür weniger Zeit als für einzelne Updates. Auch für die Datensicherungen ist es sinnvoll, einen bestimmten Tag festzulegen, da nach Systemausfällen oder Datenverlusten Wiederherstellungen so einfacher ausgeführt werden können. Sogar das Checken von E-Mails, was bei Mobilgeräten und Remotearbeitsplätzen ein wichtiger Aspekt ist, wird produktiver, wenn Sie jeden Tag nur zu bestimmten Zeiten E-Mails abrufen und beantworten.

Je mehr das „Internet der Dinge“ zur Realität wird, desto wichtiger werden grundlegende Kenntnisse der Netzwerkadministration. Nutzen Sie die zahlreichen Informationen, die von Herstellern, Technikexperten und anderen Benutzern zur Verfügung gestellt werden – nicht nur, um Probleme zu lösen, sondern auch, um das Leben mit immer mehr vernetzten Geräten besser verwalten zu können. Ihre Geräte werden noch hilfreicher und Sie selbst werden produktiver.

Patrick Hubbard

Head Geek bei SolarWinds

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