Samstag, 25. März 2017
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Hybrid Cloud: Workloads geschickt auslagern

Februar2017-Ausgabe als E-Paper

In der Februar-Ausgabe skizziert das Team von NT4ADMINS verschiedene Lösungsansätze für den Weg in die „Hybrid Cloud“. Wichtig dabei ist vor allem, sich genau im Klaren zu sein, was mit einer Auslagerung von bestimmten Workloads erreicht werden soll. Liegt der Fokus eher auf einer Kostenersparnis? Oder sind Punkte wie die schnelle Bereitstellung von benötigten Workloads wichtig? Bei der Entscheidungsfindung hilft eine genaue Analyse der vorhandenen Anwendungen und Dienste weiter. Auf diese Weise wird schnell klar, welche Teile der IT ausgelagert werden können, und welche Bereiche besser im „Haus“ verbleiben.

Bestimmte Anwendungen und Workloads profitieren besonders von hohen Netzwerkbandbreiten und geringen Latenzzeiten. Hier sind etwa VDI (Virtual Desktop Infrastructure) oder Datenbank-Applikationen zu nennen. Daher ist es oftmals kaum möglich, derartige Systeme über das Internet mit einem vernünftigen Antwortverhalten anzusprechen. Innerhalb der Unternehmen steht dagegen mit entsprechenden kabelgebundenen Netzwerkstrukturen genügend Leistungsfähigkeit und Bandbreite zur Verfügung. Für derartige Workloads eignen sich in der Regel kompakte Serversysteme, wie sie etwa Dell mit seiner PowerEdge-Produktlinie anbietet. Ein Modell mit der Bezeichnung „R830“ überzeugte dabei im Testlabor von NT4ADMINS.

On-Premise-Installationen müssen die Systembetreuer nach wie vor im Blick behalten. Schließlich wird es für die meisten Firmen in der nächsten Zeit nicht möglich sein, die komplette IT in die Cloud zu verlegen. Und selbst wenn ein Großteil ausgelagert werden kann, bleibt im Unternehmen immer noch die Netzwerkinfrastruktur zum Aufbau der Internet- und Netzwerkverbindung. Um die einzelnen Clients, Workstations und Server zu betreuen, und bei Problemen an den Systemen geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen, ist es in der Regel notwendig eine Systemanalyse auf Hardware-Ebene zu starten.

Dies wird in der Regel über entsprechende Startmedien realisiert, das installierte Betriebssystem kann den Testvorgang so nicht beeinflussen. Damit die Systembetreuer an dieser Stelle nicht mit einem Koffer voll DVDs und USB-Sticks anrücken müssen, sollte über eine entsprechende Konsolidierung nachgedacht werden. Denn sehr viele Tools, Betriebssysteme und Analyseprogramme lassen sich auf einem einzigen USB-Stick unterbringen. Das Team von NT4ADMINS zeigt dabei eine Kombination aus Freeware und Spezial-Analysesoftware. Auf diese Weise findet die Analyse-Suite „test LX“ von Toolhouse  seinen Platz auf einem Multi-Boot-Stick.

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