Freitag, 17. November 2017
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Neueste Technologie für Administratoren

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RSAT-Tools für Windows 10 Build 1709

RSAT-Werkzeuge stehen aktuell auch für die Windows-10-Version Build 1709 zum Download bereit – für 32- und 64-Bit-Systeme.

Die Systembetreuer benötigen Remote-Zugriff für Administrative Arbeiten? In diesem Fall helfen Remote Server Administration Tools (RSAT) weiter – für Windows 10 steht seit kurzen Versionen für Build 1709 („Fall Creators Update“) zur Verfügung.

Die Systembetreuer benötigen in der Regel verlässliche Fernwartung- und Fernzugriff-Lösungen für ihre alltäglichen Arbeiten. Denn welcher Admin möchte schon bei jeder Kleinigkeit „in den Keller“ gehen müssen, wenn Chips und Cola doch am Desktop-Arbeitsplatz „warten“. Dies wird vor allem bei Aufgaben wichtig, die sich nicht automatisieren lassen, oder etwa bei Problemen (die ja naturgemäß eher unregelmäßig auftreten). Mit RSAT sehen sich die Administratoren in der Lage, Server auch von ihren Arbeitsplatz-Systemen (etwa Notebooks, Desktops oder Workstation) zu verwalten.

Für die aktuelle Windows-10-Variante (Build 1709, „Fall Creators Update“) stellt Microsoft seit dem 17. Oktober angepasste RSAT-Editionen zum Download bereit. Diese sind sowohl in der 32-Bit-Version, als auch in der 64-Bit-Variante verfügbar. Dabei integriert Microsoft folgende Funktionen:

  • Server Manager
  • Microsoft Management Console (MMC) Snap-Ins
  • Windows PowerShell Cmdlets
  • Command Line Tools

Befinden sich noch Alt-Versionen von RSAT auf den Geräten, empfiehlt Microsoft eine Deinstallation im Vorfeld vorzunehmen, und danach erst die aktuelle Version aufzuspielen. Ansonsten wird RSAT unter Umständen nicht, oder eigeschränkt funktionieren. Dies betrifft vor allem Systeme, die das Upgrade auf „Fall Creators Update“ per Windows-Update bezogen haben. Generell stehen RSAT-Funktionen nur auf Systemen mit Windows Professional oder Windows Enterprise zur Verfügung, bei Home-Versionen, oder Windows RT, Windows ARM lässt sich diese Remote-Werkzeugsammlung nicht installieren. Auf der Serverseite muss RSAT nicht extra installiert werden, es genügt das Setup auf der „Client-Seite“. In der Systemsteuerung (Turn Windows features on or off) lassen sich die einzelnen Werkzeuge allerdings ausschalten. Auf diese Weise werden nur benötigte Funktionen aktiviert, um die Sicherheit zu erhöhen. Naturgemäß müssen die Systembetreuer sich auch mit einem entsprechenden Benutzerkonto anmelden, um Änderungen an den Servern mit Hilfe von RSAT durchführen zu können.

Florian Huttenloher



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