Freitag, 31. Oktober 2014
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Windows Server 2012, System Center 2012 & Gruppenrichtlinien

Brad Anderson, Corporate Vice President bei Microsoft, verkündete in Las Vegas auch, dass der neue Server nun Windows Server 2012 heißen wird (Quelle: Microsoft).

Wie bereits häufiger berichtet, wird es in diesem Jahr nicht nur auf der Client-Seite mit Windows 8 eine ganze Reihe von Neuerungen geben, sondern auch im Herzen der Rechenzentrums – bei den Server-Systemen – kommen große Veränderungen auf uns zu: Einige weitere Informationen dazu hat Microsoft jetzt an die Öffentlichkeit gegeben.

Auf dem Microsoft Management Summit in Las Vegas erklärte Corporate Vice President Brad Anderson, dass der bisher mit dem Codenamen bezeichnete Windows-Server nun offiziell als Windows Server 2012 bezeichnet wird. Diese Namensgebung wird sicher kaum einen Windows-Profi überraschen können, aber legt dafür auch ziemlich sicher fest, dass dieses neue Release noch in diesem Jahr als endgültige Version auf dem Markt erscheinen wird. Das Server-System wurde dabei wiederum als „Cloud-optimiertes“ Betriebssystem bezeichnet.

Das gleiche galt für die aktuelle Version der Verwaltungswerkzeuge unter dem Namen System Center: Sie stehen bereits in der aktuellen Version 2012 zur Verfügung und bestehen insgesamt aus acht unterschiedlichen Modulen:

  • System Center Virtual Machine Manager 2012: Verwaltung und Bereitstellung von virtuellen Maschinen auch in heterogenen Umgebungen für Private Cloud.
  • System Center Configuration Manager 2012: Konfigurationsverwaltung für die Microsoft-Plattform. Dient auch zur Einhaltung von Corporate Compliance-Richtlinien.
  • System Center Endpoint Protection 2012: Erkennt Bedrohungen wie Viren und Malware, basierend auf System Center Configuration Manager.
  • System Center App Controller 2012: Soll die Erstellung, Konfiguration, Bereitstellung und Verwaltung neuer Dienste für Anwendungen erleichtern.
  • System Center Service Manager 2012: Bietet Self-Service-Modelle sowie der Standardisierung von Datacenter-Prozessen.
  • System Center Orchestrator 2012: Verwaltet (orchestriert) und integriert die Definition von Abläufen (sogenannte Runbooks). Automatische Unterstützung von Prozessen.
  • System Center Operations Manager 2012: Dient zu Diagnose von Anwendungen und zur Infrastrukturüberwachung bereit.
  • ·System Center Data Protection Manager 2012: Ermöglicht Datensicherung und unterstützt unterschiedliche Sicherungssysteme wie Festplatte und Bandlaufwerke für Windows-Server und -Clients.

 

Weitere Informationen zu den Lösungen stellt Microsoft auf seinen Web-Seiten bereit. Wer ein TechNet-Abonnement besitzt, kann diese Software bereits direkt herunterladen. Auch eine „deutsche Version“ der Veranstaltung System Management Summit führt Microsoft wieder durch: Sie findet am 9. Mai in Hanau statt.

Für Administratoren, die sich schon jetzt eingehender auf die Arbeit mit der kommenden Versionen der Server- und Client-Windows-Systeme vorbereiten wollen, stellt Microsoft auf seinen Web-Seiten eine aktualisierte Referenz für die Einstellungen der Gruppenrichtlinien als Excel-Spreadsheet zum Download bereit. Das Besondere an der aktualisierten Version: Hier sind auch die Einstellungen und die administrativen Templates aufgelistet, die dann im Windows Server 2012 und unter Windows 8 zu finden sein werden.

Leider steht diese Information bis jetzt nur in englischer Sprache zur Verfügung. Zudem ist das Kalkulationsblatt derart mit Informationen „überladen“, dass der Administrator zunächst einmal die Filterfunktionen von Excel verwenden muss – dann lassen sich aber sehr gut die neuen von den aktuellen beziehungsweise alten Einstellungen und Schablonen trennen. (fms)

 


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