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Windows Server 2012 mit RSAT verwalten
Viele Administratoren verwalten ihre Windows-Server „aus der Ferne“: Das ist natürlich relativ einfach mit Hilfe einer Remotedesktopverbindung möglich, geht mit den speziellen Tools wie RSAT von Microsoft aber weitaus eleganter und komfortabler: Diese stehen nun auch in der Kombination Windows8/Windows Server 2012 zur Verfügung
Die Verwaltung der neuen Windows-Server-Systeme hat sich durch den Server-Manager in seiner ebenfalls neuen Ausprägung deutlich geändert: Nicht nur die andere Oberfläche mit ihrem „Dashboard“ sondern auch die vielfältigen erweiterten Möglichkeiten bei der Verwaltung auch mehrerer Server verlangen vielfach ein Umdenken.
Mit RSAT, dem Remoteserver-Verwaltungstools, stellte Microsoft schon für Windows-7- und Vista-Systeme eine überarbeitete Möglichkeit zur Verfügung, um die Windows-Server-Systeme auch direkt vom Client aus zu verwalten und zu betreuen.
Durch die vielen Veränderungen bei der aktuellen Server-Generation, die mit ebenso vielen Neuerungen auf der Client-Seite mit Windows 8 einhergehen, können die bisherigen Versionen von RSAT nicht mehr zusammen mit den Windows-8-Clients eingesetzt werden. Nun hat Microsoft aber eine neue Version der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 und Windows 8 Pro zum Download in der Version 1.0 bereitgestellt.
Das Paket, das dabei als Windows-Update in einer 64- oder 32-Bit-Version heruntergeladen wird, installiert eine Reihe von Verwaltungswerkzeugen auf dem Windows-8-Rechner. Dazu gehören:
- der Server-Manager,
- die jeweils benötigten Microsoft Management Console-Snap-Ins (MMC),
- die Konsolen,
- entsprechende Windows PowerShell-Cmdlets und -Anbieter sowie
- die Befehlszeilentools für die Verwaltung von Rollen und Features des Windows Servers 2012
Laut Aussagen von Microsoft, soll es zwar mit einigen des Tools ebenfalls möglich sein, Rollen und Features bis zu einem gewissen Teil auch auf dem Windows Server 2008 und 2008 R2 sowie unter Windows 2003 zu verwalten. Leider wird dabei aber nicht exakt aufgeführt, wo hier die Einschränkungen liegen, so dass Administratoren hier wohl selbst testen müssen.
Es ist dabei definitiv nicht möglich, zwei unterschiedliche Versionen der RSAT-Software auf einem Windows-8-System zu betreiben: Microsoft weist auf der Webseite explizit darauf hin, das alle älteren Versionen des Tools auf dem gleichen Rechner betrieben werden können. Deshalb müssen beispielsweise bei einem Upgrade eines Windows-7-Rechners auf Windows 8 auch alle vorherige Versionen von RSAT entfernt werden, bevor die neue darauf installiert werden kann. Die RSAT-Software kann zudem ausschließlich auf Windows-8-Systeme installiert werden, wobei die Systeme mit ARM-Prozessoren hier wiederum davon ausgeschlossen sind – womit ein weiteres Mal deutlich wird, dass Microsoft diese Surface-Systeme wohl nicht für den professionellen Anwender konzipiert hat. (fms)





















