Dienstag, 21. Mai 2013
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Neueste Technologie für Administratoren

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Unterschiede in der Benutzerkontensteuerung

Bei Windows 7 erweist sich die Benutzerkontensteuerung gegenüber Windows Vista in einigen Bereichen als verbessert. Dabei wurden aber die generellen Sicherheitsvorgaben für das System nicht reduziert.

Die Unterschiede bei der Benutzerkontensteuerung (UAC, User Access Control) zwischen Windows 7 und Windows Vista liegen in erster Linie in der Art und Weise, wie sie sich dem Benutzer gegenüber präsentiert. Eine Verringerung der generellen Sicherheit aufgrund der reduzierten „Visibilität“ der UAC gibt es allerdings nicht.

Bei Windows 7 gibt es mehr Aufgaben, die sich von einem normalen Benutzerkonto aus starten lassen, ohne dass man dazu Administrator-Privilegien haben müsste und nach einer „Admin-Zustimmung“ gefragt wird. Zum Beispiel kann ein Benutzer bei Windows 7 Aktualisierungen von Windows Update installieren oder die Netzwerkadapter zurücksetzen, ohne dass er dazu einen UAC-Dialog präsentiert bekommt.

Bei Windows 7 wurde von Microsoft zudem standardmäßig das Administrator-Konto deaktiviert. Zudem ist es ab dieser Betriebssystemversion nicht mehr möglich, sich mit dem Administratorkonto an einem Computer im „Safe Mode“ (dem abgesicherten Modus) anzumelden.

Besonders augenfällig bei der Änderung im Bereich der Benutzerkontensteuerung von Windows 7 ist die Dialogbox zu den Einstellungen für die Benutzerkontensteuerung (sie ist über die Systemsteuerung und das Applet zu den Benutzerkonten zugängig). Mit diesem Dialog kann man (wenn man über Admin-Rechte verfügt) die Einstellungen für die Benutzerkontensteuerung anpassen. Die Bandbreite reicht von „Immer benachrichtigen“ bis zu „Nie benachrichtigen“. Dabei gibt es aber auch zwei weitere Abstufungen, die zwischen den beiden Extremen liegen. Bei Windows Vista dagegen kann man die UAC nur ein- oder ausschalten.

Eine weitere Besonderheit kommt bei Windows 7 noch dazu: Microsoft bietet ab Windows 7 zusätzliche Optionen bei den Gruppenrichtlinienobjekten (GPOs, Group Policy Objects). Damit können Administratoren das Verhalten der UAC-Meldungen für Anwender mit höher privilegierten und beschränkten Berechtigungen ändern.

Jan DeClercq


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