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Tool-Tipp: Netzwerkressourcen im Blick
Schnell mal nachschauen, welche Computer, freigegebenen Laufwerk oder auch Drucker im eigenen Netzwerk zu finden sind – eine Aufgabe, die mit Windows-Bordmitteln etwas umständlich zu erledigen ist: Gut, dass es in der Free- und Shareware-Szene immer wieder findige Entwickler gibt, die entsprechende „kleine Helfer“ programmieren und bereitstellen.
Welche Rechner befinden sich in meinem Netzwerk, welche Laufwerke sind dort freigegeben und welche Drucker stehen zur Verfügung? Kein Problem, sagt der Windows-Profi und wechselt in die „Netzwerkumgebung“ des Betriebssystems oder öffnet unter Windows 7/Vista die Netzwerkübersicht via dem Netzwerk- und Freigabecenter. Aber beide Ansätze zeigen nicht wirklich alle Ressourcen, was besonders dann zutrifft, wenn das Netzwerk sich über mehrere Arbeitsgruppen oder gar Domänen erstreckt und auch die administrativen und versteckten Freigaben werden dabei in der Regel nicht mit angezeigt.
Web-Seite mit vielen nützlichen Tools
Der Entwickler Nir Sofer stellt auf seiner Web-Seite eine ganze Reihe nützlicher kleiner Werkzeuge für Windows-Umgebungen zur Verfügung, bei denen es sich in der Regel um Freeware-Produkte aus seiner eigenen Entwicklung handelt. Wir benutzen in den Testinstallationen bei Nt4Admins regelmäßig eine ganze Reihe dieser Lösungen. Die Vorteile der NirSoft-Produkte liegen neben der freien Verfügbarkeit darin, dass sie permanent weiterentwickelt werden und dass fast alle der Softwarelösungen sowohl in 64- als auch in 32-Bit-Versionen zur Verfügung stehen.
Zu dieser Reihe der nützlichen kleinen Helfer gehört auch die Software NetResView: Mit ihrer Hilfe kann ein Administrator sich auf einem Blick alle Netzwerkressourcen anzeigen lassen, ohne dass die zuvor geschilderten Einschränkungen gelten: Diese Software zeigt wirkliche alle Freigaben, Computer und Drucker im Netzwerk an.
Ein weiterer Vorteil der Software: Sie besteht aus einer einzigen EXE-Datei, benötigt keine Installation und kann somit auch direkt von einem USB-Stick aus gestartet werden. Die Software ist grundsätzlich in englischer Sprache gehalten, auf der Webseite des Entwicklers stehen aber Sprachdateien (so auch in deutscher Sprache) zur Verfügung, die nur einmal in das gleiche Verzeichnis wie die Software kopiert werden müssen.
In der aktuellen Version 1.26 kann die Software auch die MAC-Adressen der Geräte anzeigen und ist mit Hilfe einer weiteren Zusatzdatei dazu in der Lage, auch die jeweiligen Hersteller der entsprechenden Netzwerkkarten anzuzeigen. Abgerundet wird das Tool durch die Möglichkeit, die Ergebnisse in Form eines HTML-Berichts auszugeben. Insgesamt ein kleines, nützliches Werkzeug, das Administratoren die tägliche Arbeit erleichtern und vereinfachen kann.





















