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Link-Ausfall zwischen Hyper-V-Server und Replikat
Was passiert, wenn die Verbindung zwischen dem Quell-Hyper-V-Server und dem Hyper-V-System ausfällt, auf dem ein Replikat einer VM liegt, nicht mehr zur Verfügung steht?
Beim Replikat einer VM unter Hyper-V erfolgt die Replizierung der geänderten Informationen in der replizierten VM alle fünf Minuten. Falls die Netzwerkverbindung zwischen Ursprungs-Hyper-V und Ziel-Hyper-V (mit der replizierten VM) ausfällt, wird nach einer Minute erneut versucht, diese Verbindung wiederherzustellen. Danach erfolgt – mit erneut verlängerten Zeitabständen – ein Versuch eines Verbindungsaufbaus, solange bis das Zeitintervall bei 30 Minuten liegt.
Dann wird immer wieder alle 30 Minuten versucht, die Verbindung erneut herzustellen. Ist dann irgendwann dieser Verbindungsversuch erfolgreich, wird die komplette zu replizierende Information übertragen. Ein händischer Eingriff seitens des Administrators ist dabei nicht erforderlich.
Beträgt die Protokolldatei mit den nötigen Änderungen mehr als 50 Prozent des Umfangs der grundlegenden VHD-Größe (Virtual Hard Disk), dann ändert die Replikation ihren Status und bekommt das Label „Resynchronization required“ verpasst. Dann werden keine weiteren Änderungen mehr verfolgt (sprich mitgeschrieben). Wird die Verbindung dann wieder aufgebaut, erfolgt ein Block-für-Block-Vergleich zwischen der Ausgangs-VM und der replizierten VM. Damit stellt das System sicher, dass die betreffenden Datenblöcke kopiert werden.
Doch diese Vergleichsoperation kann sehr viele Ressourcen verschlingen. Daher gibt es die Empfehlung, bei einem derartigen Zustand gleich das Replikat ganz zu löschen und mit der Replikation ganz von vorne anzufangen.
Bei Microsoft gibt es mit dem Titel „Understand and Troubleshoot Hyper-V Replica in Windows Server "8" Beta“ einen interessanten Beitrag zum Download. Diese Informationen helfen einem bei der Fehlersuche im Umfeld der VM-Replikate weiter.
John Savill




















