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Arbeitsspeicher für Linux-VMs beim Hyper-V
Kommt eine virtuelle Maschine (VM) mit Linux als Gastbetriebssystem auf dem Hyper-V zum Einsatz, scheint auf den ersten Blick weniger Arbeitsspeicher für die Linux-VM zur Verfügung zu stehen, als man vorgegeben hat.
In diesem Fall trügt der Schein: Die Linux-VM bekommt den kompletten zugedachten Speicher – allein der Linux-Kern selbst schnappt sich eine Portion. Daher schaut es so aus, als wäre hier ein Fehler aufgetreten.
Der Administrator kann sich das auch anzeigen lassen. Mit dem Befehl
top
oder dem Kommando
cat /proc/meminfo
wird der gesamte Speicher angezeigt. Doch dabei fehlt etwas. Zum Beispiel wurde eine VM mit 2048 MByte konfiguriert und dann wird folgender Wert angezeigt:
MemTotal: 2069808 kB
Das ist allerdings etwas weniger als die erwartete Größe in KByte – es sollten 2048 mal 1024 und somit 2097152 KByte sein.
Doch wenn man das folgende Kommando verwendet:
sudo dmidecode --type 17 | more
dann wird der komplette Arbeitsspeicher angezeigt, der dieser VM zugewiesen wurde (siehe Screenshot).





















